
Darmkrebs tritt in den verschiedenen Abschnitten des Dickdarmes unterschiedlich häufig auf (Bilder oben). Unbehandelt führt er innerhalb weniger Jahre zum Tode. Jedes Jahr erkranken allein in Deutschland etwa 50.000 Menschen neu an dieser bösartigen Krankheit, welche damit an zweiter Stelle aller Krebserkrankungen steht. Etwa 60% dieser Patienten sterben in den darauf folgenden Jahren an ihrer Erkrankung. Dabei ist diese extrem hohe Erkrankungsrate nicht schicksalhaft und unvermeidbar! Der Darmkrebs entsteht nicht wie andere Krebsgeschwülste sofort, sondern erst nach langer Zeit aus seinen Vorstufen, den gutartigen Dickdarmpolypen, welche viele Jahre zuvor unbemerkt im Darm wachsen. Die Polypen werden nicht bemerkt, da die Darminnenwand, auf der sie wachsen, keine Schmerznerven besitzt. Erst wenn der aus ihnen gewachsene Dickdarmkrebs durch die Darmwand bricht, entstehen Schmerzen. Leider ist es dann in vielen Fällen aber schon zu spät und der Patient ist nicht mehr vollständig zu heilen. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, die noch gutartigen Darmpolypen mittels regelmäßiger Vorsorge rechtzeitig zu finden. Das ist am sichersten möglich, wenn man in den Darm hineinsieht also eine Darmspiegelung durchführt. Gutartige Polypen können mit der Darmspiegelung meistens ambulant ohne Betäubung entfernt werden, während der Dickdarmkrebs eine stationäre Operation in Vollnarkose erfordert.

Dickdarmpolypen Dickdarmkrebs